Erneuerbare Energien

Unter erneuerbaren Energien oder alternativen Energien werden Energieträger bezeichnet, die im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell reproduzieren, womit sie sich von den fossilen Energiequellen abgrenzen, die sich erst über einen Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren.

Folgende Alternativen – also erneuerbare Energien – sind derzeit bekannt:

      1. Solarenergie: Photovoltaik (Photovoltaikanlage), Solarthermie (Sonnenkollektor, Sonnenwärmekraftwerk), Solarchemie, Thermik (Thermikkraftwerk)
      2. Bioenergie: Holz, Pflanzenöl, Biodiesel, Bioethanol und Cellulose-Ethanol, Biogas, Biowasserstoff, Muskelkraft (Fahrrad, Draisine)
      3. Wasserkraft: Staudämme und Staumauern, Laufwasserkraftwerk, Wassermühle, Stromboje, Wellenenergie des Meeres, Strömungsenergie des Meeres, Meereswärme, Osmose-Kraftwerk (unterschiedlicher Salzgehalt von Süßwasser und Salzwasser), Hammerwerk, Schöpfräder, Wasserkunst
      4. Windenergie: Windenergieanlage, Aufwindkraftwerk, Thermikkraftwerk, Fallwindkraftwerk, Windmühle, Segelschiff

Erneuerbare Energien und der Energiebedarf der Welt

Der Energiebedarf in der Welt nimmt weiter stark zu. Der gesamte Stromverbrauch der Welt beträgt beispielsweise etwa 18.000.000 Millionen Kilowattstunden und damit fast 4.000.000 Millionen Kilowattstunden mehr als noch vor gut 10 Jahren.

In Europa verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt etwa 4.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Überhaupt nehmen die privaten Haushalte in Deutschland etwa 27% des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland auf sich. Jeweils knapp 29% entfallen auf die Bereiche Verkehr und Industrie, der Rest entfällt auf das sonstige Gewerbe (außer Industrie). Bei den privaten Haushalten schwankt der Verbrauch mit der Zahl der Personen, die im Haushalt leben. Während ein 1-Personen-Haushalt etwa 2.300 Kilowattstunden Strom verbraucht, steigt der Bedarf beim 3-Personen-Haushalt auf durchschnittlich fast 4.300 Kilowattstunden.