Netzunabhängige Solaranlagen

Netzunabhängige Solaranlagen sind vom öffentlichen Stromnetz unabhängige Solarstromanlagen (sogenannte PV-Inselanlagen). Und sie bieten sich dort an, wo man elektrische Energie benötigt, der Anschluss an das Stromnetz jedoch zu aufwändig oder teuer wäre.

Typische Einsatzorte für autarke Solarstrom-Systeme sind Wochenend- und Ferienhäuser. Auch Berghütten oder abseits gelegene Infrastruktureinrichtungen wie beispielsweise Pumpsysteme zur Trinkwasserförderung und Bewässerung, Notrufsäulen gehören dazu. Außerdem sind mobile Systeme für Wohnwagen oder Boote zu nennen.

Ein Insel-System besteht aus PV-Modulen zur Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, einem Wechselrichter zur Aufbereitung des Solarstroms in Netzqualität und einer Solarbatterie zur Speicherung des erzeugten Gleichstroms. Außerdem braucht man einen Laderegler zur Kontrolle der Lade- und Entladevorgänge in der Batterie.

Da die Photovoltaik-Anlage nur tagsüber Strom produziert, ist ein System zur Energiespeicherung unverzichtbar. Dafür sind meist noch Bleiakkumulatoren im Einsatz. Die Akkus sind meist so ausgelegt, dass sie in etwa den Verbrauch von zwei bis drei Tagen voll decken können (bei Winterbetrieb fünf Tage). Dies funktioniert jedoch auch nur deshalb, wenn bzw. weil der Stromverbrauch eher gering ist. Somit eignet sich diese Methode nicht bei großem Strombedarf.

Netzunabhängige Solaranlagen für zu Hause

Schon heute ist die steigende Verbreitung solcher Anlagen im privaten Umfeld zu beobachten. Denn Solarlampen oder Solarduschen im Garten sind nur zwei Beispiele dafür.

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