Passivhaus – Anfangsinvestitionen

Das Passivhaus gilt als Weiterentwicklung des Niedrigenergiehausbaus. Es zeichnet sich dadurch aus, dass eine angenehme Temperatur ohne zusätzliches Heizungssystem erreicht werden kann. Dabei liegt der Heizwärmebedarf unter 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Zusätzlich ist auch der Bedarf an Warmwasser und Strom gering. Beide liegen unter 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass ein Passivhaus mit weniger als 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr auskommt. Bei 100 Quadratmeter Wohnfläche und einem Ölpreis von 80 Cent pro Liter entspricht dies Kosten von lediglich 120 Euro pro Jahr.

Diese Ergebnis können Sie nur erreichen, weil die Wärme im Haus bleibt. Im Unterschied zum klassischen Haus entweicht sie nicht über Wände, Decken, Fenster und Türen. Diese Wirkung ist erreichbar, indem Sie die Gebäudehülle sehr gut dämmen. Dabei erreicht die Dämmstärke nicht selten zwischen 25 und 40 cm. Darüber hinaus besitzen Fenster eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung.

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Niedrige laufende Kosten beim Passivhaus

Die geringen laufenden Kosten führen somit zu höheren Anfangsinvestitionen. Diese amortisieren sich in Abhängigkeit von der Entwicklung der Energiekosten erst nach 15 bis 25 Jahren. Doch neben der wirtschaftlichen Betrachtung sind häufig auch das besondere Raumklima und die positive Wirkung auf die Umwelt als Vorteile des Passivhauses herauszustellen.

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