Technik einer Wärmepumpe

Die Technik einer Wärmepumpe ist an der Funktionsweise ausgerichtet. Um sich die Funktionsweise einer Wärmepumpe vorzustellen, betrachtet man am besten das Prinzip eines Kühlschranks, wobei es nur einen kleinen, aber sehr bedeutenden Unterschied gibt: Während der Kühlschrank dem Kühlschrankinneren Wärme entzieht und nach außen abgibt, entzieht die Wärmepumpe dem Außenbereich die Wärme und gibt sie in Form von Heizenergie nach innen, also an das zu wärmende Haus ab.

Für Wärmepumpenheizungen dienen als Wärmequelle das Grundwasser, das Erdreich oder die jeweilige Umgebungsluft. Dabei unterscheidet man dann je nach genutzter Wärmequelle Luft-Luft-, Luft-Wasser-, Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Systeme. Der erst genannte Begriff beschreibt dabei stets die Wärmequelle (Luft, Sole [eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel] oder Grundwasser), der zweit genannte Begriff gibt das abgegebene Wärmemittel an, wobei dies meistens Wasser ist, wesentlich seltener Luft [bei sogenannten Luftheizungssystemen, die in erster Linie in Niedrigenergie- und Passivhäusern genutzt werden].

Dabei gilt vereinfachend: Je höher die Temperatur der Wärmequelle ist und je niedriger die benötigte Temperatur des Wärmemittels ist, umso höher ist der jeweilige Wirkungsgrad der Wärmepumpe, die elektrisch angetrieben wird und dabei folglich Strom verbraucht.

Technik einer Wärmepumpe ist energieeffizient

Derzeit gilt, um Förderungen beim Einbau von Wärmepumpen erhalten zu können, eine Jahresarbeitszahl von 4. Diese Jahresarbeitszahl gibt an, dass der zum Heizen benötigte Strom für die Wärmepumpe nur ein Viertel des erzeugten Heizwärmebedarfes verbrauchen darf. Dies erklärt auch, warum Wärmepumpen häufig in Verbindung mit Fußbodenheizungen verbaut werden, denn Fußbodenheizungen benötigen nur eine geringe Vorlauftemperatur und führen so zu einer relativ hohen Jahresarbeitszahl.

Quelle: http://www.deine-energiewelt.de