Windkraft – erneuerbare Energie

Die Windkraft spielt eine zunehmend größere Rolle als erneuerbare Energie. Auch im EEG (dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz) ist die Förderung der Windkraft geregelt. Zudem existieren länderspezifische Förderprogamme.

Windkraftanlagen (Windräder) sind zwar für die meisten Deutschen kein schöner Anblick, allerdings ist die Windkraft ein wichtiger Bestandteil, wenn in Deutschland der Umsteig auf erneuerbare Energien gelingen soll. Inzwischen gibt es auch Windkraftanlagen, die von Privatpersonen zur Stromerzeugung und Stromversorgung des privaten Bedarfs genutzt werden können. Diese Kleinwindkraftanlagen sind dann mit einer Leistung von maximal 10 kW ausgestattet (bei einer Windgeschwindigkeit von 10 Meter pro Sekunde) und finden schon im privaten Garten Platz. Kleinwindanlagen gibt es inzwischen für unter 5.000 Euro bei einer Leistung von 1,5 kW.

Windkraftanlage

(Quelle: Uwe Schlick  / pixelio.de)

Förderprogramme für die Windkraft

Im Saarland werden bspw. solche Windkraftanlagen per Förderprogramm mit einem Zuschuss unterstützt, der für kleinste Anlagen (0,5 kW bis 1 kW bei 10 m/s Windgeschwindigkeit) 900 Euro beträgt, für Anlagen bis zu 5 kW beträgt die Fördersumme 1.200 Euro, und für Windkraftanlagen bis zu 10 kW beträgt der Zuschuss laut Förderprogamm 1.600 Euro (Der Nachweis zur elektrischen Nennleistung des Herstellers muss vorliegen; das Bauvorhaben darf noch nicht begonnen sein.). Auch in manch anderem Bundesland existiert ein Förderprogamm.

Prüfen Sie bei Ihrer Gemeinde, ob Sie zur Installation einer Kleinwindkraftanlage auf Ihrem Grundstück einen Bauantrag stellen müssen. Die Fa. Turbine Energy hat zwei Miniturbinen auf den Markt gebracht, die nach Unternehmensangaben teilweise ohne Genehmigung auf Hausdächern installiert werden können, da sie keine Geräusche oder Vibrationen abgeben. (Quelle: Wohnglück 3/13, S. 43.)

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