Wärmepumpen – Nutzung der Erdwärme

Wärmepumpen sind bei der Nutzung der Erdwärme unerlässlich. Der Erdwärme gehört ohnehin die Zukunft. So denken viele energiebewusste Menschen. Lesen Sie dazu auch den Artikel in der folgenden Quelle: http://www.geothermiebohrer.de/rechenbeispiele1.html, Abruf vom 21.02.2011.

Der Energievorrat der Erdwärme, der weltweit in heißem Wasser oder Gestein lagert, ist schier unerschöpflich. Experten schätzen, dass die Erdwärme unseren heutigen Weltenergiebedarf für 30 Millionen Jahre deckt. So ist die Rede von einem globalen Energieproblem eigentlich überflüssig.

Nach heutigen Kenntnissen befinden sich im Erdkern Temperaturen von vermutlich über 6.000 °C. Sogar im oberen Erdmantel sind noch etwa 1.300 °C vorhanden. Außerdem sind etwa 99 Prozent des Erdballs heißer als 1.000 °C. Dagegen sind nur 0,1 Prozent kühler als 100 °C. Das sind eigentlich gute Voraussetzungen, um Energieprobleme elegant und umweltfreundlich mit Erdwärme zu lösen. Täglich strömen aus dem Erdinnern gewaltige Energiemengen in den Weltraum, die den Bedarf der Menschen um ein Mehrfaches decken.

Wärmepumpen sind umweltfreundlich

Mit den heutigen Technologien können Sie diese umweltfreundlichen und klimaschonenden Energiequellen praktisch fast überall nutzen. Geothermie, so der Fachausdruck für Erdwärme, gehört deswegen zu den weltweit am meisten eingesetzten erneuerbaren Energieträgern. Allerdings ist es nicht überall so einfach wie in Island, an die Energie aus dem Inneren der Erde zu kommen. Dort sind schon weithin sichtbar die zahlreichen Geysire zu sehen, aus denen heißes Wasser in die Luft schießt. Schon seit etwa 70 Jahren zapfen die Isländer ihre heißen Quellen an. Mittlerweile decken sie ihren Strom- und Wärmebedarf nahezu vollständig aus erneuerbaren Energiequellen. Dort sind Wärmepumpen unverzichtbar.

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieträgern hat die Geothermie einen entscheidenden Vorteil: Sie steht zu jeder Tages- und Jahreszeit und bei allen Klimabedingungen zur Verfügung. Auch muss diese Energie nicht weit transportiert werden – sie steht überall zur Verfügung. Weil bei der Nutzung von Erdwärme nichts verbrannt wird, fallen auch keine oder bei Verwendung von Elektroaggregaten nur ganz geringe Kohlendioxid-Emissionen an.

Geothermie

Erdwärme oder Geothermie ist also in großer Menge vorhanden, leider sind aber nicht an jedem Ort Energiemengen in beliebiger Größe abschöpfbar. Doch auch heute schon gibt es eine ganze Reihe von sinnvollen Technologien für die Erdwärmenutzung: Die Energie der Erde lässt sich nämlich nicht nur zum Heizen verwenden, sie kann genauso gut auch Kühlen. In unterschiedlichen Systemen sind sogar beide Energieaustauschformen integriert. Im Sommer kühlen diese Systeme, im Winter heizen sie. Zur Erdwärmenutzung gehört natürlich auch die Erdwärmeheizung. Sie funktioniert mit einem Wasserkreislauf, der durch das Erdreich führt. Dieser Kreislauf und eine elektrische Wärmepumpe genügen, um im Winter Temperaturen fürs Heizen zu gewinnen und im Sommer die Raumkühlung zu übernehmen.

Weil das Erdreich wegen seiner relativen Temperaturkonstanz eine günstige Wärmequelle bildet, eignet sich auch der Einsatz einer Erdwärmepumpe in besonderem Maße. Dabei bildet mit Wasser angereicherter Lehmboden wegen seines großen Energiepotenzials die beste Wärmequelle.

Um Erdwärmekollektoren nutzen zu können, ist eine ausreichend große Fläche erforderlich. Vom Prinzip her funktionieren die Kollektoren wie Erdwärmesonden. In geringer Bodentiefe werden Schleifen flächig, etwa im Garten eines Einfamilienhauses, verlegt.

Erdwärmekollektoren

Erdwärmekollektoren sind Wärmetauscher, die man horizontal in 80-160 Zentimeter Tiefe verlegt. Sie nutzen die Sonnenenergie, die durch direkte Einstrahlung, durch Wärmeübertragung aus der Luft und durch Niederschläge in das Erdreich gelangt. Der Vorteil von Erdwärmekollektoren gegenüber Erdwärmesonden besteht im deutlich geringeren Investitionsaufwand.

Erdwärmetauscher

Schließlich nutzen auch Erdwärmetauscher die Erdwärme: Das Prinzip des Erdwärmetauschers besteht darin, dass die Temperatur des Erdreichs im Winter zur Vorwärmung der Zuluft und im Sommer zur Kühlung verwendet wird. Denn das Erdreich ist im Winter wärmer als die Außenluft, und im Sommer ist das Erdreich kühler. Der Erdwärmetauscher besteht aus Rohren, die man nahezu horizontal im frostfreien Erdreich verlegt.

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Förderung der Solaranlagen

Solaranlage Photovoltaik Fotovoltaik

Die Förderung der Solaranlagen erfolgt über spezielle Förderprogramme:

Die Solaranlage (Solarthermie-Anlage) wird einerseits zur Unterstützung der Energieeffizienz staatlich unterstützt. Für sie existiert ein Förderprogramm, im Rahmen dessen Sie einen Zuschuss (Fördersumme) pro Quadratmeter Kollektorfläche (bzw. pro Solarthermie-Anlage) erhalten können. Dieser Zuschuss aus dem Förderprogramm ist meist NICHT zurück zu zahlen. Jedoch müssen Sie aber häufig VOR Beginn der Baumaßnahme die Förderung beantragen. Am besten informieren Sie sich hierzu bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), über die Sie die entsprechenden Zuschüsse (ebenso wie zinsgünstige Darlehen) beantragen können.

Ergänzend kann es in einzelnen Bundesländern regional begrenzte Förderprogramme geben. Informieren Sie sich dazu direkt beim zuständigen Umweltministerium Ihres Bundeslandes. Oft kennen sich die Meisterbetriebe vor Ort auch (ansatzweise) mit Fördermöglichkeiten aus, weil diese durchaus als Verkaufsargument gelten können.

Im Saarland wird die Installation einer Solarthermie-Anlage mit 500 Euro (Fördersumme) bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. mit 800 Euro (Fördersumme) bei mindestens drei Wohneinheiten gefördert, sofern die Bauanzeige des Gebäudes vor 2009 war und die Anlage mindestens 5 Quadratmeter (Ein- und Zweifamilienhäuser) bzw. 8 Quadratmeter (ab 3 Wohneinheiten) groß ist.

Förderung der Solaranlagen ist zwingend notwendig

Die Existenz von Förderprogrammen lässt aber meist darauf schließen, dass ein Konzept ohne Förderung nicht wirtschaftlich realisierbar wäre. In der Tat rechnen sich Solarthermie-Anlagen oft erst nach 20 oder 30 Jahren. Für viele Eigenheimbesitzer ist das ein ungünstiges Zeichen.

Kollektoren der Solaranlage

Solaranlage Photovoltaik Fotovoltaik

Die Kollektoren der Solaranlage zur Steigerung der Energieeffizienz lassen sich in Flachkollektoren und Röhrenkollektoren gliedern. Nachfolgend sind sie Ihnen in aller Kürze vorgestellt. Somit können Sie sich einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten verschaffen.

Kollektoren 1: Flachkollektoren

Bei Flachkollektoren hat der Absorber die Form einer Platte. Damit wird der Sonne eine möglichst große Oberfläche zugewandt. Dabei funktionieren sie, indem das Trägermedium meist durch Kupferrohre zu führen ist, auf die eine Kollektorplatte angelötet ist. Jedoch sehen andere Bauformen vor, dass profilierte Kupferplatten miteinander verlötet sind. Zusätzlich wird der entstehende Zwischenraum zwischen den Platten vom Trägermedium durchflossen. Allerdings kommt diese Variante inzwischen nur noch selten vor.

Kollektoren 2: Röhrenkollektoren

Im Unterschied zu den Flachkollektoren dient bei Röhrenkollektoren das durchflossene Rohr selbst als Absorber. Ergänzend ist es gegebenenfalls nur durch schmale seitliche Absorberflächen unterstützt.

Flächenberechnung – Solarthermie

Die Flächenberechnung für eine Solarthermie-Anlage hängt davon ab, ob Sie nur das Trinkwasser oder das Heizungssystem und das Trinkwasser mit Sonnenwärme erhitzt wollen. Im Anschluss an diese Grundsatzentscheidung können Sie die benötigte Kollektorfläche berechnen.

Flächenberechnung bei Gebrauchswasser

Wollen Sie mit der Solarthermie – Anlage nur Gebrauchswasser erwärmen, berechnet sich die benötigte Fläche in Abhängigkeit von der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass Sie pro Person etwa 1,5 Quadratmeter Flachkollektoren oder 1 Quadratmeter Röhrenkollektoren benötigen. Ergänzend ist ein Solarspeicher von mindestens 80 Liter pro Person einzuplanen. Somit sollten für einen Dreipersonenhaushalt ein Speicher von 300 Liter und etwa 3 bis 5 Quadratmeter Kollektorfläche genügen.

Flächenberechnung bei Heizungssystem und Trinkwasserbereitung

Werden sowohl das Heizungssystem als auch die Trinkwasserversorgung mit Solarthermie unterstützt, brauchen Sie eine etwas größere Anlage. Dann sind pro Person etwa 4 Quadratmeter Flachkollektoren oder 3 Quadratmeter Röhrenkollektoren zu installieren. Zudem müssen Sie einen Kombinationsspeicher für Heizungs- und Trinkwasser eingeplanen. Für einen Drei-Personen-Haushalt sollte der Speicher mindestens 800 Liter fassen. Zusätzlich beträgt die benötigte Dachfläche dann zwischen 9 und 12 Quadratmetern.

Bedenken Sie auch, dass grundsätzlich (ähnlich den Photovoltaikanlagen) die Ausrichtung der Kollektoren eine wichtige Rolle bzgl. der zu erzielenden Ergebnisse hat.

Funktionsweise der Solaranlage

Solarenergie Solaranlage

Die Funktionsweise der Solaranlage (Solarthermie-Anlage) lässt sich wie folgt darstellen: Ein flüssiges Frostschutzmittel als Wärmeträger wird in die auf dem Dach befestigten Kollektoren gepumpt. Aufgrund des Aufbaus der Kollektoren erhitzt sich diese Flüssigkeit dann mit Hilfe der Sonneneinstrahlung. Ein ähnliches Phänomen kennen Sie, wenn Sie Auto fahren und an die Erhitzung des Lenkrades im Sommer denken. Das ist zwar weniger gewünscht, aber zeigt die Wirkung sehr schön. Danach leitet die Solaranlage die erhitzte Flüssigkeit in den Wärmeaustauscher. Dieser befindet sich im Speicher der Solarthermie-Anlage. Im Wärmeaustauscher wird die gespeicherte Wärme schließlich ans Trinkwasser abgegeben, das Sie zum Beispiel zum Baden oder Duschen nutzen. So lässt sich die Funktionsweise der Solaranlage sehr leicht erklären.

Funktionsweise der Solaranlage in der Nacht

Kann man eine bestimmte Wärme nicht durch die Solarthermie-Anlage erreichen (zum Beispiel aufgrund zu geringer Sonneneinstrahlung, also insbesondere nachts), dann ist die fehlende Wärme von der zusätzlichen (konventionellen) Heizung zu erbingen. Folglich ist es nicht möglich, die benötigte Wärme vollständig über eine Solarthermie-Anlage bereitzustellen. Sie ist immer nur eine Ergänzung zu einem weiteren Heizungssystem.

Quelle: www.Wilo.de

Auch wenn die Funktionsweise der Solaranlage einfach zu erklären ist, das heißt leider noch nicht, dass sie auch preiswert ist. Noch immer müssen Sie für eine Solarthermie-Anlage relativ viel Geld bezahlen. Wieviel warmes Wasser verbrauchen Sie denn im Jahr? Sehen Sie, da muss eine genaue Berechnung her. Dann aber kann eine solche Anlage für Sie ein wirklicher Zugewinn sein. Denn Sie tun schließlich auch etwas für die Umwelt.

Komponenten der Solaranlage

Solarenergie Solaranlage

Einzelne Komponenten der Solaranlage (Solarthermie-Anlage) zum privaten Energiemanagement lassen sich wie folgt aufzählen:

    • Kollektoren
    • Flachkollektoren
    • Röhrenkollektoren
    • Wärmetauscher
    • Speicher
    • Pumpe
    • Rohrleitungssystem

Alle Komponenten zusammen bilden die Solaranlage. In der Regel wird eine Solaranlage komplett bezogen und direkt vom Fachbetrieb installiert. Auf diese Weise ist eine hohe Anlagensicherheit garantiert. Von der privaten Heimarbeit ist dagegen an dieser Stelle ganz klar abzuraten.

Solarthermie – Solaranlagen

Solarenergie Solaranlage

Anlagen der Solarthermie werden häufig auch einfach Solaranlagen genannt.

Warum soll man Geld verheizen, wenn man mit der Sonne Geld sparen kann!

Solarthermie Anlage Solaranlage

Dieser Slogan ist unser Einstieg in das Thema. Bei der Solarthermie nutzen Sie die Energie der Sonne (bzw. der Sonneneinstrahlung) dazu, die klassische Heizung und Warmwasseraufbereitung zu entlasten. Somit schonen Sie bei Anwendung der Solarthermie sowohl die Umwelt als auch (jedoch nur langfristig) den eigenen Geldbeutel. Damit erreichen Sie schon einmal grundsätzlich eine positive Wirkung.

Derzeit gibt es zwei Typen solche Anlagen. Beide Systeme unterstützen die Heizung eines Gebäudes. Die eine Variante erhitzt mit Hilfe der Sonnenenergie nur das Brauchwasser. Das andere System ist für die Heizungsunterstützung und Trinkwasserbereitung zuständig.

Solarthermie mit langer Amortisationsdauer

Eine Anlage mit etwa 6 Quadratmeter Fläche kann bis zu 60% des Warmwasserbedarfs eines 4-Personen-Haushalts abdecken. Dafür müssen Sie derzeit etwa 5.000 Euro anlegen. Folglich hat sie eine Amortisationsdauer von etwa 25 Jahren. Im Ergebnis lohnt sich deren Einsatz nur unter Berücksichtigung der Gewinnung von mehr Lebensqualität.

Smart Home Technik – Bauratgeber

Beim Hausbau liegt Smart Home voll im Trend. Denn mit der fortschreitenden Digitalisierung gelangen intelligente Steuerungsmöglichkeiten zunehmend in die eigenen vier Wände. Ein intelligentes Zuhause, in dem jedes Haushaltsgerät miteinander verbunden ist und das Sie mit dem Smartphone von unterwegs steuern können, ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Vor allem beim Betrieb von Solaranlagen ist eine Smart Home Lösung sinnvoll. Welche Vorteile die Smart Home Technik besitzt und mit welchen Kosten Sie für den Einbau und Betrieb rechnen sollten, erfahren Sie im Bauratgeber HausXXL.

Energie mit Smart Home sinnvoll verwenden

Eine Solaranlage arbeitet besonders dann effektiv, wenn der erzeugte Strom auch gleichzeitig genutzt wird. Das heißt, wenn die Sonne scheint und die Solarzellen umweltfreundlichen Strom erzeugen, wäre es sinnvoll, zeitgleich das Geschirr zu spülen oder die Waschmaschine einzuschalten. Hinzu kommt, umso höher der Eigenverbrauch des Solarstroms ist, umso höher ist auch die Unabhängigkeit von Energieversorgern, deren Strompreise kontinuierlich steigen. Darüber hinaus erfolgt bei einer direkten Nutzung der selbst produzierten Energie eine Entlastung der Netzinfrastruktur. Einem umstrittenen Netzausbau könnten Sie somit vorgebeugen. Letztlich ist ein effizientes Energiemanagement der Schlüssel für eine erfolgreiche, dezentrale Energieversorgung.

Smart Home Technik –  Energiespeicher sind entscheidend

Derzeit gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Systeme, mit denen Sie Smart Home realisieren können. Das liegt zum einen daran, dass die Technik noch immer recht jung ist und zum anderen, dass hierbei unterschiedliche Geschäftsfelder aufeinander treffen. Ob Hersteller von Internetroutern, Telefonanbieter oder traditionelle Handwerksbetriebe, zahlreiche Anbieter treten bei Smart Home gleichzeitig auf. Ebenfalls eine große Rolle spielen die großen Energieversorgungsunternehmen, die ebenfalls Smart Home Lösungen anbieten.

Mithilfe von Photovoltaik-Stromspeichern ist es möglich, die Sonnenenergie in Form von chemischer Energie zu speichern und je nach Bedarf als konventionellen Strom abzugeben. Zur Auswahl stehen dabei Lithium-Ionen Speicher, Blei-Säure-Akkus sowie Lithium-Eisen-Phosphat und Blei-Gel-Akkus. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Akkuarten müssen dabei individuell abgewogen werden.

Die Solaranlage, die mitdenkt

Bei der Verwendung von Smart Home mit der hauseigenen Solaranlage kommt es vor allem auf die Steuerung des Speichers an. Diese erfolgt mittels einer App auf dem Smartphone, Tablet oder PC. Sie dient dabei als eine Art Fernbedienung, um die einzelnen Komponenten zu bedienen, die intern miteinander vernetzt sind. Zusätzlich im Haus angebrachte Aktoren und Sensoren helfen dann bei der Ansteuerung der Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler. Zudem kann der Nutzer der App den Stromverbrauch aller Geräte sowie die Stromleistung der Solaranlage in Echtzeit überwachen. In den meisten Fällen ist das Smart Home System soweit integrierbar, dass zudem auch Wasserverbräuche kontrolliert und gesteuert werden können.

Praktisch ist es heute schon möglich, mittels Smart Home noch auf dem Nachhauseweg die Rollos herunter zu fahren und sich ein heißes Bad einzulassen. Aktuell wird weiterhin an den einzelnen Systemen geforscht, um die Wohn- und Lebensqualität mittels Smart Home zu steigern. Dabei nutzen nach Schätzungen des Branchenverbandes Bitkom bereits mehr als 10 Prozent der Deutschen entsprechende Anwendungen.

Kritik an Photovoltaik

Photovoltaik Fotovoltaik

Die Kritik an Photovoltaik (Fotovoltaik) offenbart eine ganze Reihe von Vor- und Nachteilen, von denen die wichtigsten in der folgenden Übersicht zusammengestellt sind.

Positive Kritik an Photovoltaik (Vorteile):

    1. Die Sonne stellt für den Menschen eine quasi unerschöpfliche Energiequelle dar.  Denn die Solarenergie steht uns Menschen frei zur Verfügung. Damit ist sie quasi für jedermann nutzbar.
    2. Die variablen Kosten steigen nicht, wenn Sie durch die Sonne mittels Photovoltaikanlagen Strom produzieren. Denn ist die Anlage erstmal installiert, müssen Sie nur noch die Erträge abschöpfen. Dies lässt sich damit begründen, dass die Anlagen quasi wartungsfrei sind.
    3. PV-Anlagebetreiber sind unabhängiger von konventionellen Kraftwerken. Denn sie können den erzeugten PV-Strom auch selbst nutzen. Und gerade diese Selbstnutzung ist aufgrund steigender Strompreise immer attraktiver.
    4. PV-Anlagen sind größtenteils wartungsfrei bzw. wartungsarm. Somit entstehen nur geringe Betriebskosten.
    5. Auf die Solarmodule gibt man meist eine Gewährleistung von bis zu 25 Jahren.  Allerdings gilt dies meist nur für 80% der ursprünglichen Leistungsfähigkeit. Sie können aber grundsätzlich davon ausgehen, dass Sie als Richtwert mit einem Kilowattpeak Leistung rund 20.000 Kilowattstunden Strom produzieren können. Das ist gut für die Energieeffizienz. Bei Anschaffungskosten von nur noch 1.500 Euro pro Kilowattpeak und weiteren 1.000 Euro Betriebskosten (pro Kilowattpeak über die gesamte Laufzeit) ergibt das Stromkosten von 12,5 Cent pro Kilowattstunde. Schon heute liegt der Preis, den Sie pro Kilowattstunde Strom bezahlen müssen, deutlich über 20 Cent, teilweise sogar über 25 Cent pro Kilowattstunde.
    6. Die Erzeugung der sauberen Energie trägt auch zur CO2-Minderung bei, da Sie weniger Strom aus fossilen Energieträgern verbrauchen.
    7. Die PV-Anlage erzeugt keinen Lärm oder sonstige Emissionen. Jedoch der Wechselrichter arbeitet nicht ganz geräuschlos.

Negative Kritik an Photovoltaik (Nachteile):

    1. Die Solarmodule bringen nach 20 bis 25 Jahren nur noch etwa 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung. Erfreulicherweise ist aber davon auszugehen, dass sie trotzdem immer noch funktionieren. Die reale Lebensdauer einer PV-Anlage wird auf bis zu 40 Jahre geschätzt.
    2. Die Investitionskosten in eine PV-Anlage sind im Vergleich zum einfachen Stromanschluss an das öffentliche Stromnetz relativ hoch, denn Sie müssen, um den Strombedarf eines Vier-Personen-Haushalts zu erzeugen, derzeit etwa 10.000 Euro investieren.
    3. Es wird davon ausgegangen, dass nach etwa 10 Jahren eine Reparatur oder ein Ersatz des Wechselrichters notwendig wird. Der genaue Zeitpunkt und die Höhe der Kosten kann jedoch nur geschätzt werden. Derzeit werden für Wechselrichter häufig etwa 2.000 Euro investiert, wobei jedoch auch die Preise für diese Komponenten eher fallen als steigen werden.
    4. Es gibt noch keine wirtschaftlichen Speichermöglichkeiten, um überschüssigen Solarstrom zu bevorraten, um ihn dann zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden. Immerhin gibt es aber inzwischen erste technologische Lösungen, so dass davon auszugehen ist, dass gerade in diesem Bereich in der Zukunft deutliche Verbesserungen zu erwarten sind.

Einspeisevergütung – Photovoltaik

Solaranlage Photovoltaik Fotovoltaik

Das Grundprinzip der Photovoltaik Einspeisevergütung ist einfach und gesetzlich im EEG geregelt:

Dem Betreiber einer Anlage zur Gewinnung erneuerbarer Energie, das sind neben Solarstromanlagen z. B. auch die Betreiber von Windkraftanlagen, gewährt der Gesetzgeber über einen festgelegten Zeitraum einen bestimmten Vergütungssatz für den erzeugten Strom. Diese Vergütung zahlt der regionale Energieversorger an den Anlagenbetreiber in monatlichen Abschlägen und einer einmal jährlichen Ausgleichszahlung aus. Dabei richtet sich die Höhe der Vergütung nach dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage und der jeweiligen Anlagenleistung.

Einspeisevergütung Photovoltaik

(Quelle: Kurt Bouda  / pixelio.de)

Dabei besteht eine staatliche Anschlusspflicht für die Stromkonzerne. Denn grundsätzlich muss der Energieversorger jede Kilowattstunde Sonnenstrom auch abnehmen. Allerdings besteht seit dem Jahr 2012 die Einschränkung, dass der Anlagenbetreiber nur noch für 80% seiner Stromerträge eine Vergütung erhält, um Anreize für den Eigenverbrauch zu setzen.

Bei Photovoltaik-Anlagen wird die Vergütung 20 Jahre lang (plus dem Rest des Jahres der Installation der Anlage) garantiert. Beispielhaft sei die Vergütung für Anlagen genannt, die im Jahr 2010 vor dem 1. April ans Netz gingen:

EEG Photovoltaik – Vergütungssätze 2010

Anlage=<30kW30-100kW>100kW>1000kW
Dachfläche39,14 ct/kWh37,23 ct/kWh35,23 ct/kWh33,00 ct/kWh
Freifläche28,43 ct/kWh28,43 ct/kWh28,43 ct/kWh28,43 ct/kWh

Quelle: http://www.solaranlagen-portal.de/

 Einspeisevergütung sinkt

Inzwischen sind die Vergütungssätze weiter reduziert worden. Anfang 2012 betrug die Vergütung noch 24,43 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen bis zu 30 Kilowattpeak, doch schon im Laufe des Jahres 2012 sanken die Vergütung auf unter 20 Cent pro Kilowattstunde. Auch in der Folge werden die Sätze weiter sinken. 

Leistungsabhängige Fördersätze in ct/kWh bis Juli 2014
JahrMonatmonat- liche
Degression
Dachanlagenvorbelastete und sonstige
Freiflächen bis 10 MWp
bis 10 kWpbis 40 kWpbis 1 MWpbis 10 MWp
2012April19,5018,5016,5013,5013,50
Mai1,0 %19,3118,3216,3413,3713,37
Juni19,1118,1316,1713,2313,23
Juli18,9217,9516,0113,1013,10
August18,7317,7715,8512,9712,97
September18,5417,5915,6912,8412,84
Oktober18,3617,4215,5312,7112,71
November2,5 %17,9016,9815,1512,3912,39
Dezember17,4516,5614,7712,0812,08
2013Januar17,0216,1414,4011,7811,78
Februar2,2 %16,6415,7914,0811,5211,52
März16,2815,4413,7711,2711,27
April15,9215,1013,4711,0211,02
Mai1,8 %15,6314,8313,2310,8210,82
Juni15,3514,5612,9910,6310,63
Juli15,0714,3012,7510,4410,44
August14,8014,0412,5210,2510,25
September14,5413,7912,3010,0610,06
Oktober14,2713,5412,089,889,88
November1,4 %14,0713,3511,919,749,74
Dezember13,8813,1711,749,619,61
2014Januar13,6812,9811,589,479,47
Februar1,0 %13,5512,8511,469,389,38
März13,4112,7211,359,289,28
April13,2812,6011,239,199,19
Mai13,1412,4711,129,109,10
Juni13,0112,3411,019,019,01
Juli12,8812,2210,908,928,92
Vergütungsfähiger Anteil100 %90 %90 %100 %100 %

 Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz

Nur noch rund 12 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom

Inzwischen ist im September 2017 die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen bis zu einer Leistung von 10 Kilowatt-Peak auf gerade einmal 12,34 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Und größere Anlagen bringen noch geringer Vergütungssätze mit sich. Dennoch kann die Fotovoltaik nachwievor lukrativ sein, da die Anlagen eine langjährige Lebensdauer haben. Außerdem wird der Eigenverbrauch aufgrund langfristig steigender Strompreise immer interessanter.

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