Förderung der Solaranlagen

Die Förderung der Solaranlagen erfolgt über spezielle Förderprogramme:

Die Solaranlage (Solarthermie-Anlage) wird einerseits zur Unterstützung der Energieeffizienz staatlich unterstützt. Für sie existiert ein Förderprogramm, im Rahmen dessen Sie einen Zuschuss (Fördersumme) pro Quadratmeter Kollektorfläche (bzw. pro Solarthermie-Anlage) erhalten können. Dieser Zuschuss aus dem Förderprogramm ist meist NICHT zurück zu zahlen. Jedoch müssen Sie aber häufig VOR Beginn der Baumaßnahme die Förderung beantragen. Am besten informieren Sie sich hierzu bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), über die Sie die entsprechenden Zuschüsse (ebenso wie zinsgünstige Darlehen) beantragen können.

Ergänzend kann es in einzelnen Bundesländern regional begrenzte Förderprogramme geben. Informieren Sie sich dazu direkt beim zuständigen Umweltministerium Ihres Bundeslandes. Oft kennen sich die Meisterbetriebe vor Ort auch (ansatzweise) mit Fördermöglichkeiten aus, weil diese durchaus als Verkaufsargument gelten können.

Im Saarland wird die Installation einer Solarthermie-Anlage mit 500 Euro (Fördersumme) bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. mit 800 Euro (Fördersumme) bei mindestens drei Wohneinheiten gefördert, sofern die Bauanzeige des Gebäudes vor 2009 war und die Anlage mindestens 5 Quadratmeter (Ein- und Zweifamilienhäuser) bzw. 8 Quadratmeter (ab 3 Wohneinheiten) groß ist.

Förderung der Solaranlagen ist zwingend notwendig

Die Existenz von Förderprogrammen lässt aber meist darauf schließen, dass ein Konzept ohne Förderung nicht wirtschaftlich realisierbar wäre. In der Tat rechnen sich Solarthermie-Anlagen oft erst nach 20 oder 30 Jahren. Für viele Eigenheimbesitzer ist das ein ungünstiges Zeichen.