Energieeinsparung beim Hausbau

Ein Passivhaus zu bauen, ist die Gegenwart beim Hausbau, dem Aktivhaus gehört die Zukunft. Schon jetzt wächst ihr Anteil an den Neubauten signifikant, da nur mit einem Passivhaus eine weitgehende Unabhängigkeit von zuzuführenden, kostenpflichtigen Energieleistungen erreicht werden kann; ein Aktivhaus liefert sogar mehr Energie, als verbraucht wird.

Energieausweis

(Beim Hausbau auf den Energieverbrauch achten – Fotoquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de)

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das auf Basis einer sehr guten Wärmedämmung zu keiner Jahreszeit eine normale Heizung benötigt.
Die Passivität der Häuser ergibt sich daraus, dass der tatsächliche Wärme-Bedarf aus Quellen gedeckt wird, die eigentlich nicht zur Wärme-Versorgung des Hauses aktiv ins Haus integriert wurden, sondern entweder ohnehin vorhanden sind (z.B. Sonneneinstrahlung) oder als Nebenprodukt Wärme erzeugen (z.B. die Abwärme von Menschen und technischen Geräten).

Energieeinsparung beim Hausbau

Um entsprechende Energieeinsparungen zu erreichen, so dass oben genannte Wärme-Quellen ausreichen, ist die weitgehende Reduzierung von Energieverlusten umzusetzen. Diese kann dadurch realisiert werden, dass eine sehr gute Wärmedämmung des Daches, der Haus- und Kellerwände, der Fenster und Türen und sogar der Fundamente geschaffen wird, so dass eine weitgehend dichte Gebäudehülle entsteht. Zudem erfolgt in der Regel eine kontrollierte Lüftung des Hauses, wobei aus der Abluft Wärme zurückgewonnen wird.

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